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GEO

GEO: Sichtbar werden in ChatGPT, Perplexity und der KI-Suche

Immer mehr Menschen suchen nicht mehr nach Links, sondern nach Antworten. GEO sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen in diesen Antworten vorkommt. Ich zeige Ihnen, wo Sie stehen, und arbeite daran, dass sich das ändert.

Tools, mit denen ich arbeite

  • Google Search Console
  • GA4
  • Ahrefs
  • Sistrix
  • Semrush
  • Screaming Frog
  • Lighthouse
  • Google Ads
  • WordPress
  • Astro
  • GitHub
  • HubSpot
  • Zapier
  • n8n
  • Make
  • Claude Code

Was GEO bedeutet

GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist die Arbeit daran, dass KI-Systeme ein Unternehmen kennen, richtig einordnen und als Quelle nennen. Das betrifft ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und die KI-Übersichten, die Google inzwischen über die klassischen Ergebnisse stellt.

Manche nennen dasselbe auch AEO, also Answer Engine Optimization. Der Begriff hat sich noch nicht festgelegt, gemeint ist das Gleiche.

Der Unterschied zur klassischen Suche ist erheblich. Eine Ergebnisliste zeigt zehn Treffer, eine KI-Antwort nennt zwei oder drei Namen. Wer dort nicht dabei ist, taucht nicht weiter unten auf, sondern gar nicht.

Ein Beispiel aus der Praxis: Für Nagase Europa, einen international tätigen Chemiedistributor, habe ich 2025 die Website vollständig überarbeitet, von Design und Texten bis zu SEO und GEO. Stellt man ChatGPT heute eine neutrale Lieferantenanfrage aus dem Produktbereich des Unternehmens, wird Nagase an erster Stelle genannt und als einer der weltweit größten Produzenten beschrieben.

Antwort eines KI-Systems auf die Frage nach Lieferanten für Trehalose. Nagase wird als erster Anbieter genannt und als einer der weltweit größten Produzenten beschrieben.
Nagase Europa, Kunde seit 2025. Kompletter Rework der Website, von Design und Texten bis SEO und GEO. Bei neutralen Lieferantenanfragen wird das Unternehmen heute an erster Stelle genannt. ChatGPT, August 2026.

Woraus GEO besteht

Eindeutige Inhalte

Der am meisten unterschätzte Teil. Ein Sprachmodell kann mit Werbesprache nichts anfangen. Sätze wie "führender Anbieter innovativer Lösungen" enthalten keine Information. Was hilft, sind überprüfbare Angaben: was Sie genau machen, für wen, wo, seit wann und woran man das erkennt.

Strukturierte Daten

Maschinenlesbare Angaben im Quelltext, mit denen Sie beschreiben, was auf einer Seite steht: dass dies ein Unternehmen ist, das dort sitzt, diese Leistungen anbietet und diese Fragen beantwortet. Fachlich heißt das Schema-Markup.

Ehrlich dazu: Die Wirkung ist je nach System unterschiedlich. Manche Anbieter lesen es zuverlässig aus, andere kaum. Aufwand und Nutzen stehen trotzdem in einem guten Verhältnis, weil es gleichzeitig für die klassische Suche zählt.

Erwähnungen außerhalb Ihrer Website

Der größte Hebel, und der am wenigsten angebotene. Auswertungen großer Datenmengen zeigen, dass rund die Hälfte aller Quellenangaben in KI-Antworten nicht von der Website des Unternehmens stammt, sondern aus redaktionellen Beiträgen und aus Inhalten, die andere Menschen erstellt haben.

Ihre Website muss die Grundlage liefern, damit ein System Sie überhaupt einordnen kann. Ob es Sie dann auch nennt, entscheidet sich zu einem großen Teil daran, was außerhalb davon über Sie zu finden ist.

Technische Zugänglichkeit

Viele dieser Systeme führen kein JavaScript aus. Was erst im Browser zusammengebaut wird, existiert für sie nicht. Das trifft besonders Seiten, die mit modernen Baukästen erstellt wurden und deren Inhalte nachgeladen werden.

Das ist der unspektakulärste Punkt auf dieser Seite und in der Praxis einer der häufigsten Gründe, warum ein Unternehmen nicht auftaucht.

Gesprochene Suchanfragen

Wer spricht statt tippt, formuliert länger und stellt eine Frage. Aus "Dachdecker Northeim" wird "Wer deckt in Northeim Dächer und kann kurzfristig kommen". Wer solche Fragen auf seiner Seite direkt beantwortet, wird dort gefunden. Es ist kein eigenes Feld, sondern eine Folge aus dem, was ohnehin gut gemacht sein sollte.

Buchen und kaufen über KI

Noch ist es die Ausnahme, aber es kommt: KI-Systeme fragen nicht nur Informationen ab, sie handeln auch. Termine buchen, Verfügbarkeiten prüfen, Bestellungen auslösen. Damit das mit Ihrem Unternehmen funktioniert, müssen Ihre Angaben maschinenlesbar sein, also Öffnungszeiten, Leistungen, Preise und die Frage, wie man einen Termin bekommt. Wer das heute sauber hinterlegt, ist dabei, wenn es soweit ist. Wer es nicht tut, wird schlicht übersprungen.

Was nachweislich nicht funktioniert

Rund um GEO ist innerhalb kurzer Zeit eine Menge an vermeintlichen Maßnahmen entstanden. Zwei davon haben sich in Auswertungen als wirkungslos erwiesen, und Sie sollten dafür kein Geld ausgeben.

Eine Datei namens llms.txt, die Sprachmodellen erklären soll, wie sie eine Seite lesen sollen. In Untersuchungen über mehrere Monate entfiel darauf ein verschwindend geringer Teil der Zugriffe durch KI-Systeme.

Spiegelfassungen von Seiten in einfachem Textformat. Diese Fassungen bekamen in denselben Tests keine Zugriffe und wurden von keinem der geprüften Systeme als Quelle genannt.

Was stattdessen wirkt, ist unspektakulär: sauber aufgebautes HTML, eine richtige Überschriftenhierarchie, strukturierte Daten dort, wo sie passen, und Inhalte, die ohne Skript zugänglich sind.

Woran Sie merken, ob es wirkt

Bei GEO gibt es keine Rangliste, die man abrufen kann. Was funktioniert, ist eine feste Menge an Fragen, wie Ihre Kunden sie stellen würden, die in regelmäßigen Abständen an mehrere Systeme gestellt und dokumentiert wird. Daraus sieht man über die Zeit, ob Sie genannt werden, an welcher Stelle und in welchem Zusammenhang.

Das ist weniger exakt als eine Positionsmessung und trotzdem aussagekräftiger, als es klingt, weil die Antworten erstaunlich stabil sind.

Was GEO nicht ist

Es gibt keinen Schalter, keinen Eintrag und keine Anmeldung, mit der man in KI-Antworten kommt. Wer das verkauft, verkauft Ihnen etwas. GEO ist geduldige Arbeit an Inhalten, Struktur und Bekanntheit, und die Ergebnisse zeigen sich über Monate, nicht über Nacht.

Gibt es nichtSo läuft es tatsächlich

Häufige Fragen

Ersetzt GEO klassisches SEO?
Nein. Die Grundlagen sind weitgehend dieselben, GEO gewichtet nur anders. Wer technisch schlecht dasteht, wird auch von KI-Systemen nicht gefunden.
Lohnt sich das für mein Unternehmen schon?
Das hängt davon ab, ob Ihre Kunden dort suchen. In vielen B2B-Bereichen und bei erklärungsbedürftigen Leistungen tun sie das längst.
Heißt das nun GEO oder AEO?
Beides ist im Umlauf und meint dasselbe. Ich sage GEO, weil der Begriff sich in Fachkreisen etwas stärker durchgesetzt hat.
Kann man das messen?
Nicht so exakt wie Rankings, aber nachvollziehbar. Siehe den Abschnitt weiter oben.

Testen Sie es selbst

Fragen Sie ChatGPT nach Anbietern in Ihrer Branche und Region. Wenn Ihr Unternehmen nicht dabei ist, wissen Sie, warum wir reden sollten. Ich mache diesen Test kostenlos und ausführlicher, inklusive der Frage, woran es liegt.

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